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Videoaufzeichnung der Enquete und Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen

Vielen Dank an Kurt Einzinger und dem Team von netvisual für die Aufzeichnung der Enquete.

Zusätzlich wird die Zusammenfassung der Enquete zu folgenden Sendeterminen auf OKTO TV ausgestrahlt:

Di, 16.04.2013 21:30
Mi, 17.04.2013 02:05
Mi, 17.04.2013 19:30
Do, 18.04.2013 17:30
Fr, 19.04.2013 01:05
Fr, 19.04.2013 15:30
Sa, 20.04.2013 05:40
Sa, 20.04.2013 13:30
So, 21.04.2013 03:30
So, 21.04.2013 11:30
Mo, 22.04.2013 11:30
Di, 23.04.2013 09:30

In den Arbeitsgruppen konnten wir leider nicht filmen. Dafür finden Sie hier die Präsentationen und andere Auswertungen/Arbeitsmaterialien aus den sechs Arbeitsgruppen der CCI Klubenquete zu Kreativquartieren vom 9. April 2013.

1) Überblick unterschiedliche Ansätze (Elke Rauth, dérive)

2) Kreativquartiere und die öffentliche Hand (Inga Wellmann, Kulturbehörde Hamburg)

3) Beispiel 1: Tabakfabrik Linz (Chris Müller, Tabakfabrik Linz)

4) Beispiel 2: Mediaquartier St. Marx (Thomas Berndt, ZIT/NeuMarx)

5) Beispiel 3: wohnwerkstadt meidling (Jutta Kleedorfer, MA 18 der Stadt Wien)

6) Beispiel 4: KunstWohnWerke München (Susanne Flynn, KunstWohnWerke München)

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Pressegespräch mit Elisabeth Hakel und Inga Wellmann

Hamburg macht es vor: Ein eigenes Referat für Kunst und Kreativwirtschaft in der Hamburger Kulturbehörde, das mit einem Budget von € 700.000 ausgestattet ist. Die kreative Szene hat in Hamburg auf diese Weise eine institutionalisierte Interessenvertretung direkt in der Stadtverwaltung bekommen. Was die Keynote-Speakerin der diesjährigen CCI-Enquete, Inga Wellmann, die auch Leiterin des Referats ist, beim Pressegespräch am 8. April im Café Liebling sonst noch so erzählt hat, haben der Standard und das Ö1 Kulturjournal zusammengefasst. Auch die Presse hat einen Artikel zur CCI-Klubenquete veröffentlicht.

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Fotos der SPÖ-Klubenquete zur Kreativquartieren, 9. April 2013, Parlament

Alle Fotos der Veranstaltung finden Sie auf Flickr.

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SPÖ Klubenquete der Creative und Cultural Industries 2013 – Hakel: Kreativquartiere sind wichtige Labors für die Creative Industries

Kreativquartiere sind wichtige Labors für die
Cultural und Creative Industries, die geeignete politische
Rahmenbedingungen benötigen. Das stellte Elisabeth Hakel,
SPÖ-Sprecherin für Creative Industries, im Rahmen der Eröffnung der
SPÖ-Klubenquete “Kreativquartiere: Neue Strategien für die Cultural &
Creative Industries” am Dienstag fest. “Die Kreativwirtschaft und
Kreativquartiere brauchen politischen Support und eine Politik des
Ermöglichens – des Ermöglichens und Zulassen von
Experimentierfeldern, von kreativen Laboren. Und die
Kreativwirtschaft braucht Zugänge – Zugänge zu Infrastruktur, aber
auch sozialer Absicherung und Förderungen”, betonte Hakel. ****

Die Struktur der Creative Industries sei bekanntermaßen sehr
kleinteilig, führte Hakel weiter aus. Daher brauche es spezifische
Rahmenbedingungen bei der Infrastruktur, aber auch bei der sozialen
Absicherung und den Förderungen. “Bei Krankenversicherung,
Sozialversicherungsbeiträgen, Selbstbehalten oder beispielsweise beim
Mutterschutz muss die spezifische Situation von Kreativunternehmen
berücksichtigt werden”, betonte Hakel.

Kreative Zentren können dabei nachhaltig auch zur Entwicklung von
Städten und Regionen beitragen. Oft sind sie Nachnutzungen von
Gebäuden oder Arealen, die stillgelegt worden sind – Industrieflächen
und Funktionsbauten des 19. und 20. Jahrhunderts, die es in ihrer
Funktionalität nicht ins 21. Jahrhundert geschafft haben. “Diese
Zonen wieder zu beleben, ist für Stadt- und Raumplanung ganz
wesentlich”, hob die SPÖ-Sprecherin für Creative Industries hervor.

Kreativquartiere fördern die Entstehung von Netzwerken und fügen sich
somit gut in die interdisziplinäre Kooperationskultur der
Kreativwirtschaft ein. “Räume zum Arbeiten, Ateliers und Werkstätten,
Probe-, Aufführungs- und Veranstaltungsräume, aber auch Geräte,
Server und vieles mehr sind für einzelne oft nur schwer leistbar.
Deshalb ist es mir wichtig, Kreativquartiere als Infrastruktur mit
offenem Zugang für lebendige kreative Milieus zu sehen”, so Hakel.

Wer die Enquete verpasst hat, kann sie jederzeit auf der Homepage des SPÖ-Klubs nachschauen.

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SPÖ-Klubenquete KREATIVQUARTIERE

9. April 2013, ab 9h30, Parlament

Kreative Milieus tragen nachhaltig zur Entwicklung von Städten und Regionen bei. Sie setzen wirtschaftliche und atmosphärische Impulse und sind in der Lage Areale neu zu definieren. So entstehen beispielsweise aus Industriebrachen lebendige Kreativcluster, wo in interdisziplinären Kooperationen entwickelt und gearbeitet wird. Vitale Viertel entstehen, die sich positiv auf die Umgebung auswirken.

Was aber sollen Städte und Regionen beachten, die Kreativquartiere einrichten wollen? Welche Rahmenbedingungen benötigen solche Projekte, um erfolgreich zu sein? Was kann aus internationalen Beispielen gelernt werden? Welche Trägerformen sind sinnvoll – von der Genossenschaft bis zur kommunalen Einrichtung. Und welche Maßnahmen müssen gesetzt werden, um soziale Verdrängungsprozesse zu verhindern?

Diese und weitere Fragen werden anhand von konkreten Beispielen diskutiert und konkrete Handlungsoptionen abgeleitet.

Einladung/Programm

Einladung auf FB

twitter #tag: #CCI13

Strategiepapier 3.0

 

Hakel zu Mitterlehner/Leitl: Dem Lob müssen Taten folgen

KREATIVWIRTSCHAFTSBERICHT BESTÄTIGT DIE GUTE PERFORMANCE DER BRANCHE

Wien (OTS/SK) – Wenig überrascht zeigt sich Elisabeth Hakel, SPÖ-Sprecherin für Creative Industries, über die Ergebnisse des gestern präsentierten fünften Kreativwirtschaftsberichts. Die eindrucksvollen Zahlen spiegeln für Hakel die kontinuierliche und professionelle Arbeit der kreativen Unternehmerinnen und Unternehmer in Österreich wider und belegen, dass die Kreativwirtschaft ein Wachstumsmotor ist. “Die Creative Industries sind aber nicht nur eine Branche der Zukunft sondern auch eine der Gegenwart. Deshalb brauchen sie auch jetzt konkrete Förderungen und wollen nicht mehr auf morgen vertröstet werden”, betont Hakel. ****

Die Kreativwirtschaft hat sich dem Bericht zufolge als krisenresistenter als andere Branchen erwiesen. Im Wirtschaftsjahr 2010/11 haben 71 Prozent aller der Kreativwirtschaft zugeordneten Firmen positiv bilanziert, während der Vergleichswert der Gesamtwirtschaft im gleichen Zeitraum bei nur 63 Prozent liegt. Neben einer höheren Rendite als die Gesamtwirtschaft zeigt auch das Wachstum von kreativen Unternehmen, besonders in den Bundesländern, eine sehr erfreuliche Entwicklung. “Die nun auch in Zahlen gegossene Leistung des Kreativbereiches muss für die Wirtschaftskammer und die ÖVP Grund genug dafür sein, die Creative Industries nicht mehr als Stiefkind der Unternehmenswelt zu behandeln.” Hakel spricht damit etwa die Schlechterstellung von Selbstständigen in der Sozialversicherung an, die besonders für Ein-Personen-Unternehmen (EPUs) spürbar ist. Etwa zwei Drittel der Unternehmen der Kreativwirtschaft sind EPUs. “Die aktuelle Regelung, in der Selbstständige erst nach sechs Wochen Krankenstand auch Krankengeld beziehen dürfen, kann den wirtschaftlichen Tod aufgrund eines Krankheitsfalles bedeuten”, warnt Hakel. Die SPÖ will die Krankheitsfalle für Unternehmerinnen und Unternehmer ehestmöglich beseitigen. “Wir fordern Krankengeld für Selbstständige ab dem vierten Tag im Krankenstand!”

Dass fast die Hälfte aller der Kreativwirtschaft zugeordneten Unternehmen in Wien ihren Sitz haben, zeigt für Hakel auch klar auf, dass die Rahmenbedingungen in den Bundesländern noch alles andere als ideal sind. Die Bedeutung von öffentlicher Unterstützung und Förderungen für die Etablierung von Creative Industries im ländlichen Raum wird auch im Bericht explizit erwähnt. “Die Politik muss Anreize für potentielle kreative Unternehmerinnen und Unternehmer setzen und etwa günstige und geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stellen”, erklärt Hakel weiter. “Die Etablierung der Kreativwirtschaft in der Region ist ein Garant gegen Abwanderung und für die Aufwertung von strukturschwachen Gebieten.”

Hakel schließt sich dem positiven Resümee von Bundeswirtschaftsminister Mitterlehner und WKO-Präsident Leitl an, und betont die wachsende Bedeutung der Kreativwirtschaft für den Standort Österreich. Dem Lob müssen aber auch Taten folgen. “Die Bedeutung der Leistungen der Creative Industries muss auch von der Politik entsprechend gewürdigt werden”, sagt Hakel. Der jetzt präsentierte Bericht sollte vor allem ein Signal für Reformen sein, um den Alltag und die Unternehmertätigkeit von Unternehmerinnen und Unternehmern der Creative Industries auch zu erleichtern. (Schluss)

http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20130212_OTS0117/hakel-zu-mitterlehnerleitl-dem-lob-muessen-taten-folgen

Tabakfabrik Linz

Gemeinsam mit Elisabeth Mayerhofer und Paul Stepan (Forschungsgruppe Fokus) besuchte Abgeordnete Elisabeth Hakel am 25. Oktober die Tabakfabrik Linz. Auf rund 30.000m² Nutzfläche wird ein ganz neuer Ansatz von Nutzung öffentlichen Raums versucht. Die Tabakfabrik sieht sich als eigener Stadtteil und ihre Idee baut auf den vier Säulen Kreativität, Soziales, Arbeit und Bildung auf.

“Die Relevanz der vier Säulen für die Stadt Linz eröffnet sich bei einer historischen Betrachtung. Linz war und ist nach wie vor eine ArbeiterInnen-Stadt, eine der wenigen Städte Europas mit mehr Arbeitsplätzen als EinwohnerInnen. Wirtschaft, Handel und Industrie florieren. Durch die so entstandene hohe Finanzkraft der Stadt war es auch möglich, ein dichtes Netz an sozialen Einrichtungen und Leistungen zu etablieren. Weiters wurde in den letzten Jahren auch der Ausbau von Bildungs- und Forschungseinrichtungen forciert und der Wirtschaftstandort Linz durch Entwicklung von Produkten mit hoher Wertschöpfung weiterentwickelt. Und schließlich hat sich den letzten vier Jahrzehnten sowohl ein dichtes Netz an hochqualitativen, öffentlichen Kulturinstitutionen als auch eine sehr aktive freie Kunst- und Kulturszene in der Stadt etabliert. Das Jahr der europäischen Kulturhauptstadt markierte sichtbar den Wandel zu einer Kulturstadt. Die vier Säulen ergänzen sich inhaltlich-theoretisch und werden starke Schnittmengen in der Umsetzung aufweisen.” (www.tabakfabrik-linz.at)

Vielen Dank an dieser Stelle an Chris Müller, künstlerischer Leiter der Tabakfabrik, der sich die Zeit genommen hat, uns durch einen ganzen Stadtteil zu führen. Chris hat die Tabakfabrik vor kurzem auf Radio OÖ ausführlich vorgestellt, den Link zum Mitschnitt gibt’s hier.

 

 

 

 

Fotos der Klub-Enquete Creative Industries, 19. Juni 2012, Parlament

Alle Fotos der Veranstaltung finden Sie auf Flickr.